Gute Ansätze reichen nicht

In einer ansehnlichen Oberligapartie zeigten die Opladener Oberligahandballer gute Ansätze konnten sich aber letztlich nicht mit etwas zählbarem belohnen. Das zweite Heimspiel der Saison verlor die Reserve nach einem 15:16 Halbzeitstand mit 26:33.

Die Vorzeichen waren durch diverse Krankheiten und Verletzungen nicht optimal für die Gastgeber, bei denen aber erfreulicherweise Max Müller aushalf. Der TV Strombach reiste mit voller Kapelle und dementsprechenden Erwartungen an.

Die Gäste konnten zunächst durch einen Siebenmeter mit 0:1 (1.) in Führung gehen.
Im Anschluss entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Opladener durch Max Müller 6:5 (12.) erstmals in Führung gehen konnten. Ein erneut gut aufgelegter David Schöpper gab der Abwehr einen starken Rückhalt, während Max Müller vorne geschickt die Fäden zog.


Die Führung wechselte über ein 12:11(23.) zum 14:15 (28.) stetig bis die Oberberger einen freien Wurf von Max Müller brutal stoppten und folgerichtig mit der Roten Karte bestraft wurden. Aufgrund starker Schulterschmerzen konnte dieser in Halbzeit zwei nur noch kurzzeitig ins Spielgeschehen eingreifen.Der anschließende 7-Meter wurde verworfen und es ging mit dem 14:15 Spielstand in die Kabine.

In Halbzeit zwei war das Spiel mit wechselnden Führungen erneut ausgeglichen, bis Strombach sich erstmals auf drei Tore zum 19:22 (43.) absetzen konnte. Grund dafür war eine erneut fatale Chancenausbeute mit 12 (!) hundertprozentigen Würfen die nicht verwertet werden konnten. Hinzu kamen nun einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen. So kam es, das die Abwehr, die oftmals in Unterzahl agieren musste, insbesondere den letztjährigen 3. Liga Spieler Julian Mayer (10 Tore) nicht in den Griff bekam.Vorne probierte man nun die Tore zu erzwingen, anstatt sie wie vorher praktiziert, sauber auszuspielen.Lediglich Kai Quante bewies mit seinen blitzsauberen Treffern in dieser Phase absolute Formstärke. Am Ende gewann der Gast aus Gummersbach, wenn auch zu hoch, mit 26:33.

TuS 82 II: Schöpper, Selle; Müller (5), Lintz(2/1)Nennewitz, Meuser(6/1), Basti Selle(1),  Quante (8), Zebralla(1), Heldt, Schuster, Späing, Lesch(3), Bolten

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