Fabrice Voigt erwartet deutliche Reaktion gegen TV Weiden

Auf den ersten Blick könnte den 82ern dabei in die Karten spielen, dass Weiden´s Coach Drago Matjevic überraschend am Montagabend sein Traineramt mit sofortiger Wirkung niedergelegt und damit auf den schwachen Saisonstart der Würselener reagiert hat. Auf der anderen Seite werden die von Andreas Havenith und Thomas Weidenhaupt interimistisch betreuten Gäste alles daran setzen, um ihrem Ex-Coach zu beweisen, dass mit ihnen auch in dieser Saison zu rechnen sein wird.
Bislang konnten die Weidener zwar nur ihre Auftaktbegegnung gegen den TuSEM Essen 2 gewinnen, haben aber die anderen Partien nur mehr oder weniger knapp verloren. Und vielleicht wäre etwas mehr Geduld eines Trainers besser gewesen, der einen schwierigen Umbruch zu moderieren hat. Die Leistungsträger der Vergangenheit, unter anderem bis auf Andreas Havenith der gesamte Rückraum mit Ben Beckers, Jan Antons, Jakob Ernst und Alex Senden, haben sich anderen Vereinen angeschlossen. Da auch der Managerposten mit René Matt statt Helge Müller neu besetzte wurde, waren und sind Anpassungsprobleme völlig normal. Immerhin konnte der WTV einige Zugänge verkünden: Robin De Bruecker, Kim Kipsieker, Sven Leonhardt vom HC Eynatten, Andrew Akintunde (VfL Bardenberg) und Niclas Eich (nach Handballpause, zuvor TV Bitburg), sowie aus der eigenen A-Jugend Lars Klinkenberg, Kai Lütz, und Jonas Scheidtweiler. Die Integration von 8 neuen Spielern wird dauern und Geduld ist hier gefragt.
Die 82er sind bei all diesen Problemen und Unwägbarkeiten auf Seiten der Gäste gut beraten, sich weniger mit diesen, sondern vielmehr mit dem eigenen Spiel zu beschäftigen. Besserung gibt es auf der Personalseite: Vincent Gremmelspacher ist wieder im Training zurück, bei Aaron Ellmann wurde zum Glück nur eine Verstauchung des Sprunggelenks diagnostiziert und da auch Max Müller wieder vollständig genesen ist, stehen Fabrice Voigt wieder mehr Alternativen zur Verfügung. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Kreisläufer Fabian Benger, der an einer Grippe laboriert.
Die Partien gegen den TV Weiden waren ungeachtet jeweiliger Tabellensituationen immer sehr emotionale, kampfbetonte Spiele und dies erwarten die 82er auch an diesem Samstag.

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